Sei Prinz Eisenherz und nicht Pinocchio!

Zum Glück wächst Deine Nase nicht wirklich, wenn Du als Arbeitgeber lügst und nicht das hältst, was Du versprichst. Dennoch merken Kandidaten und Bewerber intuitiv, wenn da eine Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit bei Dir herrscht. Das Ergebnis – Deine Interessenten sind schneller weg als Du gucken kannst. Oder schlimmer noch: Dein gerade eingestellter Mitarbeiter kündigt noch in der Probezeit, weil er mit einer (von Dir ausgelösten!) falschen Erwartung seinen neuen Job angetreten ist und enttäuscht wurde. Das ist teuer und nervig.

von Diana Will 23. Juli 2018

…Ideale für alle!

Warum Prinz Eisenherz die bessere Wahl als Pinocchio ist, liegt auf der Hand (mal abgesehen von seiner doch merkwürdigen Frisur…): Er ist stark, Teil einer Gemeinschaft und hat Ideale. Das Wichtigste ist aber, dass der Prinz eben für genau diese Ideale einsteht und sie niemals verraten würde. Und das gilt auch für Dich als Arbeitgeber: Wenn Dein Bewerber oder Mitarbeiter sich nicht auf Dich und Deine Aussagen verlassen kann, lässt sich kein Vertrauen zueinander aufbauen.

Identität und Werte schaffen.

Was Du Dir mit Deinem Claim, mit Deiner Arbeitgebermarke auf die Fahnen schreibst, musst Du auch einhalten. So einfach ist das eigentlich. Wenn ein Arbeitgeber in seiner Außendarstellung lügt, ist das ein Fehler, der sich in seinem Ergebnis nur schwer ausbügeln lässt: Verlorene Kandidaten bleiben für immer und ewig verloren. Die Realität holt die tollen, an den Haaren herbeigezogenen Versprechen aus der Stellenanzeige, der Karriereseite oder dem Bewerbungsgespräch in den allermeisten Fällen ein – und der mühevoll hinpolierte Glanz ist in Nullkommanix Geschichte.

Eine Basis schaffen.

Im Haus der Wertarbeit helfen wir unseren Kunden genau bei dieser Identitätssuche, erarbeiten in Workshops mit ihnen die Basis für ihre Arbeitgebermarke. Wir entwickeln und definieren Werte und Wesen des zukünftigen Employer Brandings von innen heraus, aus dem Kern des Unternehmens selbst. So sind wir nicht auf Mutmaßungen oder Interpretationen angewiesen und stülpen niemandem ein unreflektiertes Konzept von außen über.

Wer bist Du wirklich?

Gemeinsam mit Vertretern der Führungsebene und Mitarbeitern finden wir hier Antworten, ohne die kein Unternehmen der Welt eine glaubwürdige Arbeitgebermarke entwickeln kann. Schlicht, weil sie nicht echt und nicht authentisch sein kann, wenn Du als Arbeitgeber die folgenden Fragen nicht sicher beantworten kannst: Wer bist Du als Unternehmen wirklich und wie willst Du sein? Wie willst Du wahrgenommen werden und wie trittst Du auf?

Hör Deinen Mitarbeitern zu!

In genau diesen Workshopstunden legen wir den Grundstein für ein erfolgreiches Konzept Deiner Marke. Wir hören Deinen Mitarbeitern zu, wir analysieren Stärken und Schwächen und ziehen so den Input für Deine Positionierung als Arbeitgeber und für Kommunikationsbotschaften, die wirklich Bestand haben werden. Diese kannst Du guten Gewissens nach außen hin vertreten und aktiv bewerben, weil sie der Realität auch über die Jahre hinweg standhalten.

Hilft immer: Wissen, woher der Schmerz kommt.

Diese Analysephase tut von Zeit zu Zeit auch mal weh, weil die Mitarbeiter die Chance ergreifen und den Spiegel manchmal erbarmungslos vorhalten – die Erkenntnisse aus den Workshops sind mit Gold allerdings dennoch nicht aufzuwiegen. Denn: Mit diesem neuen Wissen hältst Du den Schlüssel zu einer positiven Mitarbeiterpolitik und einer erfolgversprechenden Arbeitgebermarke in den Händen. Danach weißt Du, was Deine Mitarbeiter wirklich an Dir schätzen und an welchen Stellen Du noch Optimierungspotenzial hast. Nur wenn Du Dir über diese Dinge im Klaren bist, kannst Du die Schwächen ausbügeln – und dann gestärkt und selbstbewusst nach außen Dein Revier markieren.

Fazit.

Lügen bringt Dich in der Kommunikation nicht weiter. Früher oder später kommt es raus, wenn Du doch nicht so sehr Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance legst, Du vielleicht doch nicht so flache Hierarchien hast oder Deine Mitarbeiter-Fluktuation doch ganz schön groß ist. Außerdem – und das ist sogar noch wichtiger – Du beschränkst Dein eigenes Entwicklungspotenzial als Arbeitgeber, wenn Du nur Schönfärberei betreibst und Potenziale nicht hebst und nutzt... Dann mach es doch lieber gleich richtig, pack die Gelegenheit am Schopf und optimiere noch vorhandene Problemstellen – und erzähl hinterher einfach die Wahrheit. Nämlich, dass Du Deine Mitarbeiter schätzt und auf ihre Bedürfnisse eingehst, so gut Du kannst. Es lohnt sich. Denn: Pinocchio ist sowas von out, wir alle lieben Prinz Eisenherz. Trotz der merkwürdigen Frisur.

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